Auszeit im Kloster - Zwei unterschiedliche Erfahrungen

Auszeit im Kloster in Bayern und Vipassana Meditation Retreat

Du sehnst dich nach einer intensiven Zeit, um Stress abzubauen, Kraft zu tanken und Stille zu genießen? Dafür ist eine Auszeit im Kloster genau das Richtige.

Es gibt viele unterschiedliche Formen bei einer Auszeit im Kloster. Es ist dabei nicht wichtig, ob du einer Religion angehörst oder gläubig bist. Es geht um Spiritualität, Achtsamkeit, Meditation, Besinnung und Einkehr.

Du würdest gerne für eine Auszeit ins Kloster gehen, bist aber überfordert von der Auswahl? Ich helfe dir gerne dabei, deine passende Auszeit im Kloster zu finden. Ruf mich an und wir besprechen deine individuellen Wünsche.

Erfahrungen bei einer Auszeit im Kloster

Es gibt viele Möglichkeiten eine Auszeit im Kloster zu erleben. Zwei sehr unterschiedliche Formen stelle ich dir vor. Dafür habe ich zwei Damen interviewt, jede mit ihrer eigenen Geschichte:

  • Katja hat sich eine Auszeit in einem Kloster in Bayern genommen und
  • Elisas Auszeit im Kloster fand in Indien bei einem Vipassana Meditation Retreat statt.

Auszeit in einem Kloster in Bayern

Interview mit Katja vom WellSpa-Portal.

Katja, wie bist Du auf die Idee gekommen eine Auszeit im Kloster zu nehmen?

In der heutigen Zeit ist der Alltag geprägt von Hektik, Rastlosigkeit und ständiger Erreichbarkeit. Ob bewusst oder unbewusst, diese Anforderungen sind da und der Gesundheit nicht dienlich.

Ich liebe ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten, mag besondere Auszeiten vom Alltag und am liebsten gekoppelt an einem Ort, der Digital Detox schon automatisch integriert. Ein Kloster klang da perfekt.

So ging es für ein Yoga Meditations-Wochenende ins Kloster Seeon in den schönen Chiemgau.

Eine neue Erfahrung in Sachen Auszeit vom Alltag und damit verbunden: Zeit für mich.

Warum hast Du Dich für ein Yoga Meditations-Seminar entschieden?

Das war Zufall. Meine Wünsche habe ich ja bereits beschrieben und dass sich diese alle in einem Yoga Wochenende wiederfanden, sollte wohl so sein. Vielleicht lag es auch ein bisschen an meiner Neugierde, denn gerade Yoga konnte ich nie wirklich etwas abgewinnen. Sehr gerne meditiere ich, gehe achtsam durch die Natur und genieße Zeit, die ich mit mir alleine verbringen kann. Doch den Zugang zu Yoga blieb mir verwehrt und wenn ich ehrlich bin, ist er mir auch heute noch.

Reicht ein Wochenende, um wirklich zur Ruhe zu kommen?

In diesem Fall hat mir das Wochenende gereicht. Was aber sicher auch am Wetter lag. So schön die morgendlichen Meditationswanderungen im Regen waren, grundsätzlich zog das grau in grau nicht wirklich nach draußen.

Was es mir einfach machte, mich innerhalb der Klostermauern zu bleiben und mich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Denn bei Sonnenschein wäre wahrscheinlich mein Entdeckergen zu stark gewesen und hätte die Umgebung erkunden wollen.

Was sicher kontraproduktiv gewesen wäre, da es mit der Ruhe vorbei gewesen wäre. So aber, war das Wochenende sehr entspannend und ausreichend. Ich bin mir vollen Akkus und einem besonderen Glücksgefühl wieder nach Hause gefahren.

Wie lief die Auszeit im Kloster ab?

In einem Wort – Strukturiert.

Nach einer Meditations-Wanderung früh morgens gab es Frühstück und anschließend Yoga-Meditations-Einheiten. Eine kurze Pause nach dem Mittagessen und es ging mit ähnlichen Einheiten weiter. Abends saßen wir Kursteilnehmer gemütlich zusammen und haben uns in entspannter Runde ausgetauscht.

Allerdings muss man klar dazu sagen. Das Kloster Seeon ist kein aktives Kloster mehr, sondern eine Art Seminarhaus. Daher fehlte der kirchliche Aspekt komplett.

Was hast Du aus dieser Erfahrung mitgenommen?

Mir wurde wieder einmal klar, dass ich eine Runde durch den Wald immer einer Yoga Übung vorziehen werde. Wie wichtig und guttuend Digital Detox für das persönliche Gleichgewicht ist. Aber auch wie unwichtig die sozialen Medien sind.

Für wen ist diese Art der Auszeit geeignet?

Auszeiten braucht jeder und wer ganz bewusst den persönlichen Zugang über Yoga oder Meditation zu sich finden möchte, ist bei einem solchen Wochenende perfekt aufgehoben. Es ist eine überschaubare Zeit und trotzdem ein effektiver Zeitraum.

Würdest Du wieder in ein Kloster gehen?

Ein ganz klares, Ja. Dann allerdings würde ich mir sehr gerne das „echte“ Leben in einem Kloster anschauen und für ein paar Tage erleben. Gerne auch mal in einem Schweigekloster.

WellSpa-Portal

Katja hat zu ihrer Auszeit einen Artikel auf dem Blog veröffentlicht. Lies gerne rein für weitere Infos: Kloster Auszeit fürs Ich. Außerdem hat Katja ein Buch veröffentlicht: Wandern für die Seele - Wohlfühlwege Bayerische Voralpen *.

ÜBER „WELLSPA-PORTAL“

Genussreisetipps für Auszeitgeniesser und Genussabenteurer, auf diesen Spuren fühlt sich Katja wohl. Ob Wellnesshotel, ungewöhnlich Übernachten oder Wandern, die Auszeit vom Alltag ist das Ziel.

So findest du im Genuss Magazin WellSpa-Portal.de nachhaltige Slow Travel Reiseideen, garantiert mit Wohlfühlfaktor.

Als Blog-Scout unterstütze ich touristische Unternehmen bei ihren Blogger-Relations.

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Bilder wurden von Katja zur Verfügung gestellt.

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Auszeit bei einem Vipassana Meditation Retreat

Interview mit Elisa, Mental- und Resilienztrainerin.

Von diesem Retreat gibt es keine Fotos der Innenräume. Wertgegenstände sind auf dem Gelände nämlich nicht erlaubt.

Was Katja gerne einmal erleben würde, nämlich eine Auszeit im Schweigekloster, hat Elisa bereits gemacht.

Wie bist Du auf die Idee gekommen eine Auszeit im Kloster zu nehmen?

Ich war damals am Ende meiner 1-jährigen Weltreise in Indien und wollte zum Schluss noch eine ganz neue und vor allem authentische Erfahrung machen. Die Optionen waren da ganz klassisch ein Yoga-Retreat oder eben ein Meditationsretreat zu machen. Die Entscheidung fiel dann auf das Schweigekloster.

Wo hast Du dazu recherchiert und hast Du über einen Anbieter gebucht?

Mein damaliger Partner und ich haben ganz simpel in Google nach Retreats in Indien gesucht, da es auch eine relativ spontane Aktion war. Zuerst haben wir viele Anbieter gefunden, die uns aber einfach zu teuer waren. Vor allem, weil wir ja am Ende unserer Reise standen und dementsprechend nicht mehr besonders viel Geld übrig hatten. Zum Glück poppte damals aber auch die offizielle Vipassana Webseite in unserer Suche auf und wir wussten sofort, dass es genau das Richtige war!

Warum hast Du Dich für Vipassana entschieden?

Zum einen auf jeden Fall, weil es ein Retreat basierend auf freien Spenden war. Zum anderen wollte ich aber auch keine „westliche Version“ eines Retreats erleben, sondern eben wirklich eine authentische, indische Erfahrung machen. Die 10 Tage erschienen mir eine ideale Zeitspanne zu sein, um wirklich etwas zu erleben, aber sich auch nicht zu überfordern.

Wie lief die Auszeit im Kloster ab?

An Tag 0 kamen wir an, schrieben uns ein und gaben alle unsere Wertsachen ab. Sämtliche Ablenkungen von der Meditationspraxis (wie z.B. Handy, Bücher, Schreibutensilien, etc.) waren nicht erlaubt und wurden während den 10 Tagen sicher aufbewahrt. Jeder Teilnehmer erhielt einen eigenen kleinen Bungalow, der ein Bett und ein indisches Badezimmer enthielt. Die Anlage hatte jeweils einen Bereich für Männer und Frauen und auch beim Essen bzw. Meditieren gab es eine strikte Trennung. Um 4:00 morgens läutete die Morgenglocke und dann startete auch schon die erste Meditation. Insgesamt warteten täglich 10 Stunden Meditation auf uns, unterbrochen von ein paar Pausen, in denen wir essen, uns duschen, schlafen und ein wenig spazieren konnten. Der Tag endete um 21:00 und spätestens um 21:30 „musste“ das Licht ausgeschalten werden. Ich hatte aber auch nie das Bedürfnis länger wach zu bleiben ;-)

Wie bist Du mit dem Schweigen zurecht gekommen?

Das Schweigen war für mich tatsächlich das geringste Problem! Ich habe die Ruhe stattdessen wirklich genossen. Aber ich bin auch generell ein Mensch, der Ruhe bevorzugt. Was eher eine Herausforderung war, war dass ich das Retreat ja mit meinem damaligen Partner machte und wir uns nicht mal anschauen durften. Das war anfangs eine etwas seltsame Erfahrung, aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt.

Was hast Du aus dieser Erfahrung mitgenommen?

Dieses Retreat war ein unglaubliches Schlüsselerlebnis auf meiner Reise zu mir selbst! Ich stand damals noch am Anfang meiner aktiven und bewussten Persönlichkeitsentwicklung. Wenn ich jetzt an mein Ich von damals zurück denke, dann kann ich nur schmunzeln. Zu der Zeit war ich voller Wut und Hass auf die Menschheit, komplett verloren und auf der Suche nach meinem eigenen Platz in dieser großen Welt. Dieses Vipassana Retreat hat mich in die richtige Richtung geschubst, auch wenn ich es damals noch gar nicht sehen wollte ;-) Heute bin ich so ein erfüllter und glücklicher Mensch und mache mit meiner Arbeit einen Unterschied in dieser Welt! Der Aufenthalt hat einen Stein ins Rollen gebracht, der letztendlich in einer Lawine des positiven Wachstums geendet hat.

Für wen ist diese Art der Auszeit geeignet?

Für jeden, der keine Angst vor Veränderung hat. Die 10 Tage sind nicht zu unterschätzen und die Stille holt die dunkelsten Dinge aus einem hervor. Egal ob Gefühle, Werte, Erinnerungen oder sonst irgendwas. Ich hatte selbst täglich extreme (!) Gefühlsschwankungen erlebt. Das kann ganz schön herausfordernd sein und ich weiß von vielen Menschen, dass sie die 10 Tage nicht durchgehalten haben. Auch bei meinem Retreat waren 2 toughe junge Männer dabei, die am 2. Tag abgebrochen haben, weil es ihnen einfach zu viel war. So ein Retreat fordert einen sowohl emotional, als auch körperlich. Darum würde ich dieses Retreat auch keinem absoluten Meditationsanfänger empfehlen. Besser ist es anfangs zuhause zu üben und sich dann stetig zu steigern.

Würdest Du wieder in ein Kloster gehen?

Auf jeden Fall! Mit meiner 3-jährigen Tochter gestaltet sich das momentan leider etwas schwierig. Aber generell ist der Wunsch definitiv da, so eine Erfahrung nochmal zu machen. Seit dem letzten Mal bin ich als Mensch so enorm gewachsen. Darum würde es mich wirklich interessieren, welche Erlebnisse und Erkenntnisse ich dieses Mal machen würde.

Elisa Stangl, Mental- und Resilienztrainerin

Zu Elisa Auszeit beim Vipassana Meditation Retreat gibt es eine passende Podcast Folge: Hör doch rein, um weitere spannende Details zu erfahren: 10 Tage Schweigen in Indien (Vipassana Meditation)

Hi, ich bin Elisa und als Mental- & Resilienztrainerin, sowie ehemaliger Event- & Projektmanagerin ist es mein Ziel, dich auf deinem Weg zu einer starken und achtsamen Selbstständigkeit zu begleiten. Gemeinsam lösen wir blockierende Zweifel und Ängste auf und arbeiten an deiner Work-Life-Balance, so dass du deine Arbeit UND dein Leben in vollen Zügen genießen kannst!

www.elisastangl.com

https://www.facebook.com/groups/resilienz.mentalestaerke.selbststaendige

https://www.instagram.com/elisa.stangl/

Bilder wurden von Elisa zur Verfügung gestellt.

Mein Dank

Herzlichen Dank für Eure Zeit und Eure Erfahrungen bei der Auszeit im Kloster! Zwei sehr spannende und unterschiedliche Erfahrungen, die tiefe Einblicke geben.

Auszeiten für die Seele

Wenn du mehr über verschiedene Auszeiten wissen möchtest, dann kannst du gerne meine Zusammenfassung lesen: Auszeit für die Seele - 17 Möglichkeiten für eine Auszeit vom Alltag.

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